Kiefergelenkserkrankungen (CMD):

Kiefergelenkserkrankungen (Cranio-Mandibulärer-Dysfunktion) können durch einen falschen, oder einseitigen Zusammenbiss der Zähne verursacht werden. Auch Fehlstellungen der Zähne, oder Lücken können dazu beitragen.

Bei falscher Belastung des Kiefergelenks (z.B. durch Knirschen oder Pressen, falscher Füllungs- oder Zahnersatzhöhe) kann es u. a. zu äußerst schmerzhaften Gelenkbeschwerden kommen.

Ursachen für Kiefergelenksschmerzen:

Die Fülle von Reizen, welche täglich auf uns einströmen, führen heutzutage vermehrt dazu, dass auch junge Patienten nachts mit den Zähnen knirschen (mahlen). Dabei werden die Zähne immer kürzer, mit der Folge, dass einzelne Zähne dadurch überbelastet werden. Hitze- und Kälte-Empfindlichkeit sind die ersten Anzeichen. Wird die Ursache anfangs nicht erkannt, kann es bis zu heftigen Zahn- und Kopfschmerzen führen. Durch den erfolgten Abrieb kommt es zu einer Kompression (Zusammenstauchen) des Kiefergelenks.

Schienentherapie:

Nach der klinischen Untersuchung und der Herstellung von Gipsmodellen werden Kunststoffschienen im Labor angefertigt, die dafür sorgen, dass einzelne Zähne nicht überlastet werden können. Wahlweise für Oberkiefer oder Unterkiefer trägt man diese Schienen während der Nacht.

Eine enge Kooperation mit Physiotherapeuten gewährleistet, dass wir Sie umfassend betreuen können!

Schnarchen:

Ca. 10 - 30% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf. In den meisten Fällen ist jedoch keine Behandlung erforderlich, da das Schnarchen an sich keine Gefahr für die Gesundheit darstellt.

Wie entstehen diese Geräusche?

Beim Schnarchen erschlafft die Muskulatur, die das Gaumensegel strafft. Dieses Segel gerät beim Schnarchen in Schwingungen und erzeugt dadurch das Geräusch.

Mögliche Therapien beim Schnarchen:

Sehr vielen Patienten kann mit individuell angepassten Aufbissschienen für Ober- und Unterkiefer geholfen werden. Mit diesem technischen Hilfsmittel werden die Atemwege offen gehalten, indem Kiefer und Zunge und weicher Gaumen im Schlaf leicht nach vorne verlagert werden.